Wi-Fi 7 bietet Dir Vorteile, die dem alten Standard Wi-Fi 6 und Wi-Fi 6E stark überlegen sind. Mit einer schnelleren Geschwindigkeit, geringerer Latenz und erheblicher Kapazitätssteigerung setzt Wi-Fi 7 neue Maßstäbe. Natürlich gibt es noch einige Gemeinsamkeiten mit Wi-Fi 6 und 6E, trotzdem zeigt sich, dass alle Zeichen auf Wandel stehen. Doch was genau hat sich geändert, was bleibt gleich und wann sollte man aufrüsten? Für Dich werfen wir einen Blick darauf und klären alle offenen Fragen. 

Das neue Wi-Fi 7 ist schneller denn je

Es sollte keine große Überraschung sein, aber Wi-Fi 7 ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich schneller. Wir sprechen hierbei von einer Geschwindigkeit, die 2,4-mal so schnell ist wie Wi-Fi 6 und Wi-Fi 6E. Die maximale Geschwindigkeit kann dann theoretisch bis zu 46 Gbit/s betragen. Die Praxis verspricht hier „jedoch“ eine Geschwindigkeit zwischen 30 und 40 Gbit/s. Zum Vergleich: Mit dem aktuellen WLAN-6-Standard sind in der Theorie „nur“ Geschwindigkeiten von bis zu 9,6 Gbit/s möglich. Die neue und bessere Geschwindigkeit wird durch die Bandbreite und Datendichte (QAM) bedingt.

Eine verbesserte Bandbreite erwartet Dich

Jedes Wi-Fi Band arbeitet in kleineren Bändern mit 20/40/80/160 MHz, um sich mit individuellen Geräten zu verbinden. Wi-Fi 7 setzt allerdings auch hier ordentlich einen drauf: So kannst Du Dich bei Wi-Fi 7 auf eine Bandbreite von 320 MHz gefasst machen. Das verdoppelt nicht nur die Wi-Fi-Geschwindigkeit in Bezug auf einzelne Geräte, sondern öffnet auch die Türen dafür, sich mit noch mehr Geräten dank verbesserter Bandbreite zu verbinden.


wi-fi 6 router von avm. dieser router kommt vor dem wifi 7 router

Auch bei der Datendichte kannst Du staunen

Die Kennziffer, die für die Datendichte besonders relevant ist, wird mit der Quadraturamplitudenmodulation (kurz QAM) beschrieben. Wo Wi-Fi 6 ein QAM-Limit von 1024 hatte, kann Wi-Fi 7 diese Zahl vervielfachen. Hier wird Dir ein QAM von 4096 geboten. 

Eine kurze Erklärung, wie das funktioniert: QAM übersetzt digitale Pakete in ein analoges Signal, das drahtlos Daten übertragen kann. Durch die Variation der Phase und Amplitude von Funkwellen verbessert die Technologie die spektrale Effizienz, indem sie mehr Daten in jede Übertragung einbezieht. In der digitalen Telekommunikation sind Daten normalerweise binär, sodass die Anzahl der Punkte im Raster typischerweise eine Zweierpotenz ist (wie 2, 4, 8, 16 …), was der Anzahl der Bits pro Symbol entspricht. So konnte jedes Symbol im Falle von Wi-Fi 6 und 6E 10 Bits transportieren. Beim neuen Wi-Fi lässt jedes Symbol nun 12 Bits transportieren, sodass durch die Quadrierung nicht mehr 1024 QAM, sondern 4096 QAM übermittelt werden.

Lohnt sich das Update auf Wi-Fi 7?

Bei seiner Verfügbarkeit wird der neue Netzwerk-Standard Wi-Fi 7 deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten, verbesserte Netzwerkkapazitäten und größere Stabilität bieten können. Allerdings ist es nicht unbedingt notwendig, sofort Dein ganzes System zu erneuern. Denn aktuell erfüllt das bestehende Wi-Fi 6E-Netzwerk alle Anforderungen. Die zukünftige Ausrichtung auf Wi-Fi 7 wird dann sinnvoller, wenn noch mehr Geräte den neuen Standard unterstützen und der Bedarf an schnelleren und zuverlässigeren Verbindungen steigt. In der Zwischenzeit solltest Du den Vorteil von Wi-Fi 6E nutzen, um sicherzustellen, dass Dein Netzwerk dem neuesten Stand der Technik entspricht.

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